Pflege gegen Rechts - Warum Neutralität keine Option ist
Workshop auf dem Deutschen Pflegetag 2025
16.03.2026 35 min
Zusammenfassung & Show Notes
Die Pflege ist nah am Menschen und damit oft dort, wo Diskriminierung nicht nur sichtbar, sondern auch spürbar wird. Genau darum geht es in dieser Folge, vom Deutschen Pflegetag 2025 in dem Workshop „Pflege gegen rechts“.
Im Mittelpunkt stehen Erfahrungen aus dem Pflegealltag, von rassistischen Sprüchen und offener Ablehnung durch Patient*innen bis hin zu Mikroaggressionen im Team, die sich „harmlos“ geben, aber dauerhaft verletzen. Blendina Bequiri beschreibt ausdrücklich, wie Sätze wie „Woher kommst du wirklich?“ Zugehörigkeit infrage stellen und warum auch vermeintlich „positiv“ gemeinte Zuschreibungen Menschen reduzieren und ausnutzen können. Dazu kommt strukturelle Diskriminierung, etwa wenn Patient*innen wegen Sprachbarrieren schlechtere Chancen auf Versorgung oder Reha erhalten.
Petra Krause und Anja Wiedermann ordnen das Thema ein und schlagen die Brücke zur Verantwortung der Profession: Pflege kann nicht neutral sein, wenn Menschenwürde verletzt wird. Es geht um Haltung, um Zivilcourage im Team und darum, Demokratieräume, politische Bildung und Partizipation zu stärken, damit Pflegende nicht in Ohnmacht und Schweigen rutschen.
Die Folge ist ein klarer Appell: Hinschauen statt wegsehen, ansprechen statt schweigen – für ein Pflegeumfeld, in dem Kolleg*innen und Patient*innen ohne Abwertung und Angst versorgt und respektiert werden.
Im Mittelpunkt stehen Erfahrungen aus dem Pflegealltag, von rassistischen Sprüchen und offener Ablehnung durch Patient*innen bis hin zu Mikroaggressionen im Team, die sich „harmlos“ geben, aber dauerhaft verletzen. Blendina Bequiri beschreibt ausdrücklich, wie Sätze wie „Woher kommst du wirklich?“ Zugehörigkeit infrage stellen und warum auch vermeintlich „positiv“ gemeinte Zuschreibungen Menschen reduzieren und ausnutzen können. Dazu kommt strukturelle Diskriminierung, etwa wenn Patient*innen wegen Sprachbarrieren schlechtere Chancen auf Versorgung oder Reha erhalten.
Petra Krause und Anja Wiedermann ordnen das Thema ein und schlagen die Brücke zur Verantwortung der Profession: Pflege kann nicht neutral sein, wenn Menschenwürde verletzt wird. Es geht um Haltung, um Zivilcourage im Team und darum, Demokratieräume, politische Bildung und Partizipation zu stärken, damit Pflegende nicht in Ohnmacht und Schweigen rutschen.
Die Folge ist ein klarer Appell: Hinschauen statt wegsehen, ansprechen statt schweigen – für ein Pflegeumfeld, in dem Kolleg*innen und Patient*innen ohne Abwertung und Angst versorgt und respektiert werden.
PflegeStärke wird moderiert von Leonie Podday und Katharina Greweltinger.
Bei Fragen schreibt uns gern an: podcast@pflegekammer-nrw.de
Produziert von yapola
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